Trost in besonderen Zeiten

Wir sind herausgefordert: als Mitarbeiter*innen und als Gesellschaft. Was heißt Solidarität? Wie lebe ich jetzt in diesen Tagen? Wie kann es jetzt gut mit der Familie sein? Wie lösen wir unsere angespannten Situationen? Was fange ich mit mir an?

Diese und viele Fragen mehr stellen sich. Hinzu kommen Nachrichten, die belasten ... und Nachrichten, die manches Mal auch unwahr sind.

Vor allen praktischen Angeboten aus den Fachbereichen, finden Sie hier tröstliches in dieser besonderen Zeit. Hinweise auf Gebete, Aktionen, gute Gedanken, die Mut machen, Gottesdienste und manches mehr.

Die geplanten Gottesdienste von Pfr. Brennecke werden als Audio-Botschaften zu den Sonntagen hier online gestellt.

Fragen und Antworten

  • add Haben die Beratungsstellen weiterhin geöffnet?

    Das Wichtigste: Die Arbeit in der Diakonie findet weiter statt. Wir sind unter den gegeben Rahmenbedingungen weiter für die Menschen da.

    Zum Schutz der betroffenen Personen wird der Publikumsverkehr auf ein Minimum begrenzt und ist nur nach telefonischer Anmeldung möglich. Beratungen werden so gut es geht telefonisch geführt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

    Im Fachbereich Suchthilfe und Prävention erfolgen die Beratungen nur noch telefonisch unter der Nummer 07541 950180.

    In der Diakonischen Bezirksstelle (Ravensburg, Wangen und Friedrichshafen) erfolgt die Beratung nur noch telefonisch unter der Nummer 0751 29590410, Lebensmittelgutscheine werden noch ausgestellt genauso wie Hilfen zum Ende des Monats und können nach Absprache abgeholt werden. Die Soziale Beratung in Wangen findet weiterhin telefonisch unter der Nummer 07522 707500 statt.

    Im Fachbereich Psychologische Beratung erfolgen Kriseninterventionen noch in der Beratungsstelle. Weitere Beratungen sollen so weit möglich, telefonisch erfolgen. Hierfür nehmen Sie bitte Kontakt unter 0751 3977 auf.


    Im Fachbereich KiTa gilt die Vorgabe des Landes: ab Dienstag, den 17. März werden Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Hierfür sind auch die Pressemitteilungen der Stadt Ravensburg zu beachten, v.a. für Notgruppen und -einrichtungen, die offen bleiben.

  • add Ich befinde mich in einer laufenden Beratung. Wie geht es jetzt für mich weiter?

    Sie befinden sich derzeit in einer laufenden Beratung und wollen wissen, wie es nun weitergeht. Ihr Berater / Ihre Beraterin hat sie sicherlich bereits telefonisch kontaktiert und mit Ihnen besprochen, ob Sie die Beratung telefonisch fortführen möchten oder nicht. Sollten Sie nicht kontaktiert worden sein, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir die Situation für Sie klären können!  

    Sollten Sie vereinbart haben, die Beratung derzeit zu pausieren, können Sie sich auf dieser Seite informieren wann wir wieder unseren normalen Alltagsbetrieb aufnehmen und Sie wieder persönlich. Sie können dann mit Ihrem Berater / Ihrer Beraterin wieder neue Termine vereinbaren und den Beratungsprozess fortsetzen.

  • add Kann ich zur Zeit überhaupt einen Beratungstermin für ein Erstgespräch vereinbaren?

    Ja, das ist möglich. Allerdings können Beratungsprozesse derzeit nur telefonisch erfolgen. Sie können aber in einen normalen Beratungsprozess überführt werden, sobald die äußeren Umstände dies ermöglichen.

+++ AKTUELLES & HILFEN +++

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Ravensburg

Derzeit gibt es im Landkreis Ravensburg 355 bekannte Coronavirus-Infektinsfälle. Unter diesen bestätigten Fällen sind 54 Personen wieder als gesund diagnostiziert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Notfall-Kinderzuschlag während der Corona-Krise

Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit
Eltern mit Verdienstausfällen können Anspruch auf Zusatzleistung prüfen

Die Ausbreitung des Corona-Virus' stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-KiZ für Familien mit kleinen Einkommen.

Die bereits bestehende Familienleistung Kinderzuschlag, kurz KiZ, unterstützt Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht. Der Wirkungsbereich des Kinderzuschlags wurde im vergangenen Jahr mit dem Starke-Familien-Gesetz ausgedehnt, etwa 2 Millionen Kinder sind anspruchsberechtigt, weil ihre Eltern kleine Einkommen haben. Pro Kind kann das monatlich bis zu 185 Euro zusätzlich bedeuten.

Bisher war das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate die Berechnungsgrundlage. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Alle Informationen dazu finden Sie unter: www.notfall-kiz.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 012; Veröffentlicht am 23.03.2020

Umgang in der Diakonie während der Corona-Krise

Zur Pressemitteilung vom 13.03.2020.