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Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an unser Sekretariat.

Seit dem 17.März 2020 durften die Tagespflegepersonen genauso wie die Kindertagesstätten und Schulen aus Infektionsgründen nicht mehr tätig sein. Das hatte verständlicherweise auch Auswirkungen auf die Art und Weise unserer Tätigkeit in der Vermittlungsstelle für Kindertagespflege im Allgäu.

Das Landratsamt hat auf unsere Bitte hin schnell reagiert und entschieden, die laufende Geldleistung zeitlich befristet an die Tagespflegepersonen weiter zu bezahlen. So konnte eine finanzielle Krise der Tagespflegepersonen abgewendet werden, was von den Tagespflegepersonen sehr positiv aufgenommen wurde.
Homeoffice wurde durch die Geschäftsleitung der Diakonie OAB zügig organisiert und konnte somit unproblematisch starten.
Die Kontakte zu den Tagespflegepersonen fanden seit der Schließung und des Lockdowns ausschließlich telefonisch statt. Hausbesuche fanden quasi telefonisch statt… Die Telefonate auch zu anfragenden Eltern wurden umfangreicher, als die Notbetreuungen organisiert werden mussten. Seitdem nahmen wir vermehrt Kontakt zu den Städten und Gemeinden und zum Jugendamt auf.
Die Tagespflegepersonen haben große Kreativität bewiesen, wie sie den Kontakt zu „ihren“ Kindern trotz Schließung aufrechterhalten konnten: durch Öffnung ihrer Gärten für einzelne Familien, durch wöchentliche Videobotschaften oder Kreativ-Bastel-Tütchen, durch Telefonate mit der Familie etc. Dadurch fiel es den meisten Kindern nicht schwer, wieder in die Notbetreuung oder erweiterte Notbetreuung zu starten – Eingewöhnungsschwierigkeiten gab es größtenteils nicht.
Nun sind alle, Tagespflegepersonen, Eltern und Kinder, froh, dass sie ab dem 29. Juni 2020 wieder in eine neue Normalität starten können, auch wenn sie anders ist als noch vor Mitte März.
Auch wir Fachberaterinnen von der Vermittlungsstelle sind froh, in einer wenn auch anderen Normalität arbeiten zu können. Die z.T. positiven Erfahrungen der Arbeit im Homeoffice werden wir weiter fortführen, wie z.B. Absprachen per Videokonferenzen und papierlose Dokumentation. Wir planen, Hausbesuche unter den gegebenen Hygienebedingungen durchzuführen und es finden ab Juni wieder vereinzelt Fortbildungen statt.

Wir freuen uns, wieder persönlichen Kontakt haben zu können!

Alle Mutter-Kind-Kurberatungen die in Friedrichshafen stattfinden, werden bis auf weiteres nur in Ravensburg angeboten.

Diakonisches Werk OAB unterstützt Homeschooling

Finanziell bedürftige Familie mit Migrationshintergrund wird für die Teilnahme am Homeschooling
mit technischen Geräten (Laptop + Drucker) ausgestattet.


Gerade in diesen Zeiten ist das Wort „Homeschooling“ ein allgegenwärtiger Begriff. Doch was bedeutet das und kann jeder diesen Unterricht zuhause umsetzen? Man sollte meinen ja, doch viele Schüler aus finanziell bedürftigen Familien besitzen weder Laptop noch Drucker. Wie sollen sie dann die Aufgaben der Lehrer umsetzen die meist über Internet und Emails kommuniziert werden?

So erging es auch einer Familie im Kreis Ravensburg. Die betroffene Familie hat 4 Kinder, alle im Kindergarten- und Grundschulalter. Für die beiden Grundschüler würde die Familie zur Bewältigung der geforderten Hausaufgaben, bzw. zur weiteren Unterstützung beim Lesen lernen einen Laptop benötigen. Da die Lehrerin zusätzlich zu den geforderten Hausaufgaben noch Leseübungen per Computer anbietet, wäre ein Laptop wirklich wichtig. Die Mutter befürchtet, dass die Kinder sonst das geforderte Niveau nicht erreichen. Die Familie hat einen Migrationshintergrund. Die Kinder erhalten bereits seit Februar 2020 von einer ehemaligen Lehrerin Nachhilfeunterricht im Fach Deutsch. Dieser Nachhilfeunterricht musste leider unterbrochen werden, da die Lehrerin zur Risikogruppe gehört.

Das Diakonische Werk OAB spendete nun mit Hilfe des Engagement-Wettbewerb der Hilfswerft gGmbH „Leuchttürme Oberschwabens“ einen Laptop sowie einen Drucker. Dieser Wettbewerb hat das Ziel, soziale Leuchtturm-Projekte in der Region zu identifizieren und zu unterstützen. Vielen Dank an die Initiatoren dieser Einrichtung. Ansonsten wäre das Homesschooling für die Kinder dieser Familie nicht möglich gewesen.

Falschmeldungen Kinderzuschlag!

Aktuelle Whatsapp-Nachrichten bzw. Meldungen auf anderen sozialen Netzwerken zum Thema "jeder erhält einen Kinderzuschlag" sind nicht korrekt!

Kinderzuschlag für alle: Falschmeldungen bei Facebook und in anderen sozialen Medien

https://www.verbraucherschutz.com/warnungsticker/kinderzuschlag-falschmeldungen-bei-facebook-und-in-anderen-sozialen-medien/

Ob Sie Anspruch auf Kinderzuschlag (KiZ) haben, finden Sie mit dem „KiZ-Lotsen“ heraus.

https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse